Wozu der Verband einlädt und Termine/Tipps/Aktuelles zum Thema Medien/Medienberufe
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Der Verband ist auf Facebook – Likes freuen, Kommentare noch mehr!
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Verband-Jour fixe
Mittwoch, 22. November 2017, 18.30 Uhr, Wien 1, Franziskaner-Refektorium, Franziskanerplatz 4, neben Franziskanerkirche, zwischen Singerstraße und Weihburggasse

GESPRÄCH MIT DEM NEUEN TIROLER BISCHOF HERMANN GLETTLER
Hermann Glettler, bisher Pfarrer in Graz, Bischofsvikar für Caritas und Künstlerseelsorger, wird am 2. Dezember in der Innsbrucker Olympiahalle zum Bischof geweiht.
Moderation: Rudolf Mitlöhner, Stellv. Verbandsvorsitzender, gemeinsam mit Markus Andorf im Rahmen der PodiumPerfektion, einem Angebot für die Jungen im Verband. Gesprächsmöglichkeit auch im Anschluss bei einer Jause.
Interviewwünsche: Verbandsmitglied Michael Gstaltmeyr, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können , (0676) 87 30 22 10

Verband-Advent

Dienstag, 5. Dezember, 18.30 Uhr, Wien 1, Singerstraße 7, Deutschordenskirche, nahe Stephansplatz


GEDENKGOTTESDIENST UND ADVENTPUNSCH
Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder des Jahres 2017 Ing. Herbert Fritz, Dr. Hubert Feichtlbauer und Prof. Hans Ströbitzer.
Mit dem Geistlichen Assistenten des Verbandes P. Gottfried Wegleitner.
Musikalische Gestaltung: Julian Kumpusch, Bariton, an der Orgel Thomas Dolezal
Anschließend Adventpunsch in der Vorhalle der Deutschordenskirche.


Orf-Adventbegegnung

Mittwoch, 6. Dezember, 18.30 Uhr, Wien 1, Franziskanerkirche und Franziskaner-Refektorium

ADVENT-EMPFANG MIT KARDINAL SCHÖNBORN für ORF-Mitarbeiter und ORF-Mitarbeiterinnen, eingeladen sind auch alle Verbandsmitglieder.
Anmeldung erforderlich: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können


TERMINE

Samstag, 25. November, 17 Uhr, Wien 1, Dominikaner, Postgasse 4, Thomassaal
Verbandsmitglied Ingeborg Schödl präsentiert die Festschrift „In der Kraft Gottes“
zum 40-jährigen Bischofsjubiläum von Bischof Der. Helmut Krätzl. Es werden prominente ehemalige Kollegen und Vertreter der Ökumene zu Wort kommen. Erich Leitenberger moderiert. Keine Anmeldung notwendig.
Infos: Siehe unten NEUE BÜCHER
Am Sonntag darauf, 26. November, 10.15 Uhr im Stephansdom Festgottesdienst.

Montag, 27. November, und Montag, 4. Dezember, jeweils 11.30 bis 13 Uhr; Wien 1, Audimax der Universität Wien
Anja Reschke, Leiterin der Abteilung Innenpolitik beim Norddeutschen Rundfunk: Von „Schmeißfliegen“ zur „Lügenpresse“ – Journalismus vor neuen Herausforderungen. 2
7. 11.:Glaubwürdigkeit oder Lügenpresse – welche Rolle spielen Journalisten im Zeitalter des Populismus? 4. 12.: Zwischen Fake News und Hate Speech – Risiken und Chancen für
den Journalismus
Infos: https://publizistik.univie.ac.at/institut/herzl-dozentur/

Donnerstag, 7. Dezember, 19 Uhr, Wien 1, Buchhandlung Herder, Wollzeile 33
Verbandsmitglied Franz Josef Weißenböck präsentiert im Gespräch mit HUBERT ARNIM-ELLISEN sein neues Buch „Dekalog  „Mutmaßungen über die Zehn Gebote“
Infos zum Buch: http://kath-publizisten.at/kathpub/index.php?option=com_content&task=blogsection&id=9&Itemid=111


Feiertag, Freitag, 8. Dezember, 10.30 Uhr, Wien 3, Pfarrkirche Don Bosco, Hagenmüllergasse 33
Verbandsmitglied Peter Rinderer wird zum Diakon geweiht.

Freitag, 15. Dezember, 18.30 Uhr, Hornstein, Pfarrheim
Anna Schoretits, die in deutsch und kroatisch publiziert, liest Adventliches.

Bis Samstag, 23. Dezember, Lehen/Salzburg, Stadtgalerie Lehen, Inge-Morath-Platz 31
FUROR COLLIGENDI – Die Leidenschaft des Anton Gugg. Gruppenausstellung, an der Verbandsmitglied Claudia Henzler beteiligt ist.
Di, Do, Fr 14-18 Uhr, Mi 14-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr
http://bit.ly/2jJKE6m

Bis Ende Jänner in der Concordia, Wien 1, Bankgasse 8:
Ausstellung „Pressefotografie in Österreich seit 1945“
Zu Öffnungszeiten der Concordia: Mo-Do: 9.00-17.30 Uhr, Fr.: 9.00-13 Uhr. Vorherige Anfrage ist sinnvoll: 1 5338573
 
WIR GRATULIEREN UNSEREN VERBANDSMITGLIEDERN

Mag. Reinhard Hampel feierte am 16. November seinen 75. Geburtstag.
Dr. Walther Werth gratulieren wir zu seinem 60er, den er gestern feierte.
Dr. Thomas Chorherr feiert am 27. November seinen 85. Geburtstag.
Sektionschef i.R. Herbert Neumayer feiert am 28. November ebenfalls seinen 85. Geburtstag.
Mag. Günther Liebminger feiert am 30. November seinen 40er.



NEUE BÜCHER VON VERBANDSMITGLIEDERN


Peter Schubert
legt ein Buch über „Rudolf Franz Eichhorn – Schutzpartron der weißen Sklaven“ vor.
Eine spannende Dokumentation des außergewöhnlichen und nahezu verrückten Lebens eines Priesters, der „unabhängiger linker“ Reichsratsabgeordneter war, Mitbegründer der Christlichsozialen Partei und publizistischer Aufdecker der unmenschlichen sozialen Zustände, vor allem bei der Wiener Pferdetramway, deren Arbeiter weiße Sklaven waren. Eichhorn (1853 – 1925) war Klosterneuburger Chorherr, stand oft im Gegensatz zu Kirche und Staat und erreichte dennoch viel für die Arbeiter vor allem in Floridadorf.
Tipp: Das Buch ist ein ausgezeichneter Steinbruch für Geschichten und Filme über die sozialen Verhältnisse im Wien des 19. Jahrhunderts.
Infos: https://www.stift-klosterneuburg.at/press/schutzpatron-der-weissen-sklaven-augustiner-chorherr-rudolf-franz-eichhorn/
Cover: http://kath-publizisten.at/kathpub/images//schubert%20peter_eichhorn_cover.jpg
Besprechungsexemplar: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können


Reinhard Kriechbaum
präsentiert zeitgerecht sein neues Brauchbuch: Borstenvieh und Donauwalzer, Geschichten und Bräuche rund um den Jahreswechsel.
The same procedure as every year? Ja, jedes Jahr das Gleiche, gerade zum Jahreswechsel, denn die Wiederholung ist das Wesen aller Bräuche. Eine Vielzahl unterschiedlicher Rituale und Gepflogenheiten, Umzüge und Maskeraden werden in diesem Buch auf interessante und amüsante Weise vorgestellt. Altes, wie es seit Generationen eingebürgert ist, und Neues, das der gegenwärtigen urbanen Betriebsamkeit entspricht – ein bunter Mix und ein Bild unserer Zeit.
Tipp: Allen Kulturpessimisten zum Trotz haben Bräuche Hochkonjunktur. Eine Fundgrube für journalistische Geschichten, die vorab gemacht werden können, aber bitte kollegial: Niemals ohne für dieses Buch zu werben. Ein für ziemlich alle passendes Geschenkbuch obendrein.
Verlag Pustet, 204 Seiten, durchgehend farbig bebildert, € 19,95,-
Infos, Cover: https://www.pustet.at/content.php?id=31&art_id=472
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Ingeborg Schödl
präsentiert am kommenden Samstag das Buch „In der Kraft Gottes“, die Festschrift für Bischof Helmut Krätzl, der am kommenden Sonntag um 10.15 Uhr im Stephansdom sein 40.Priesterjubiläum feiert. Buchpräsentation am  Samstag, 25. November, 17 Uhr, Wien 1, Dominikaner, Postgasse 4, Thomassaal.
Zum 40jährigen Bischofsjubiläum  von Weihbischof DDr.Helmut Krätzl am 20.November erschien die von seinem Freundeskreis initiierte Festschrift „ In der Kraft Gottes“. Die Publizistin Ingeborg Schödl hat darin die besonderen Anliegen des Wiener Weihbischofs und seinen Einsatz dafür anhand von  Auszügen aus Predigten, Vorträgen und Büchern aufgezeigt. Der Bogen spannt sich von der Umsetzung des Konzils, über die Pastoral an wiederverheirateten Geschiedenen, der Erwachsenenbildung, sowie der Begegnung mit  jungen Menschen bei der Firmung bis hin zu seinem besonderen Anliegen, der Ökumene. Aussagen von Weggefährten geben das vielfältige Wirken von Helmut Krätzl für eine Kirche wieder, die die Zeichen der Zeit erkennt und auf die Nöte der Menschen eingeht.
Tipp: Diese Festschrift ist spannende Kirchengeschichte und gleichzeitig Anregung, was alles zu tun wäre. Eine Gabe auch für alle im In- und Ausland, die Bischof Helmut Krätzl schätzen.
Gratisexemplare sind bei der Buchpräsentation und beim Fest zu haben. Besprechungsexemplare können ab Montag, in der Wiener Buchhandlung Tyrolia hinter dem Stephansdom abgeholt werden.
Cover: http://kath-publizisten.at/kathpub/images//kra%26%23776%3Btzl_festschrift_cover.pdf


Herbert Vytiska und Charles Bohatsch
präsentierten das Buch „Vision Österreich in Europa - Von Alois Mock zur neuen Volkspartei“.
Die beiden engen Weggefährten und Mitarbeiter Alois Mocks, Herbert Vytiska und Charles Bohatsch, haben eine politische Biographie geschrieben, deren Verbindungslinien tief in die aktuelle europäische und österreichische Politik hineinreichen. Es ist ein Buch über die Lebensgeschichte von Alois Mock, der heuer starb, und die Wegweisungen, die die ÖVP für Österreich von 1970 bis 2000 getroffen hat.
Tipp: Grad jetzt nach der Wahl ist dieses Insider-Buch höchst informativ.
Cover: http://bit.ly/2dlbeht
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Franz Josef Rupprecht
präsentierte das Burgenländisches Jahrbuch 2018 in der "Farbe der Jugend".
Als ein kräftiges und lebendiges Lese-Zeichen der Diözese Eisenstadt versteht sich das viersprachige, reichhaltig bebilderte und künstlerisch hochwertig gestaltete Burgenländische Jahrbuch 2018 mit einem prägnanten Ausleuchten diesjähriger Highlights und kommender Schwerpunkte. – Der thematische Scheinwerfer liegt diesmal auf der Jugend, die "sich mit viel Elan engagiert", so Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics.
Tipp: Ein erfrischendes Geschenk für alle, die Verbindung mit dem Burgenland haben. Journalistisch: Ein guter Einblick in die Diözese. 
Infos: https://www.martinus.at/portal/home/aktuelles/article/1204.html
Cover: https://www.martinus.at/dl/uLkMJMOJKKooJqx4KJK/Jahrbuch_2018_Cover.jpg
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Matthias Kapeller
stellte das Jahrbuch der Diözese Gurk unter den Titel „HEILIGE – Vorbilder, Fürsprecher und Reformer“.
Experten gelingt es, gut lesbare neue Zugänge zum Thema zu schaffen, der Karrikaturist Thomas Wizany zeichnet dazu. Das Titelbild stammt vom Kärntner Künstler Valentin Oman. Infos und jede Menge Daten geben ein lebendiges Bild der Diözese. Das Jahrbuch ist in der Diözese Klagenfurt erhältlich und in Buchhandlungen wie den Dombuchhandlungen in Wien und Salzburg, beim Moser in Graz und beim Herder in Wien.
Tipp: Repräsentabel gestaltetes Buch für alle mit Kärntner Wurzel oder die, die Kärnten lieben. Journalistisch: Ein guter Einblick in die Diözese. 
Infos: http://www.kath-kirche-kaernten.at/dioezese/newsdetail/C2488 /heilige_vorbilder_fuersprecher_und_reformer_als_thema_des_neuen_jahrbuches_#1
Cover: http://kath-publizisten.at/kathpub/images//ka%26%23776%3Brntner%20jahrbuch%202018_cover.jpg
Besprechungsexemplar: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können



Verbandsmitglied Pater Karl Wallner
gab soeben den Band „Unsere Mission ist die Liebe“ heraus.
Mit spannenden Reportagen über mutige Ordensleute und Priester in den ärmsten Ländern der Erde, die Kriegen und Katastrophen trotzen.
TIPP: Dieses Buch zeigt: Es wird auch etwas Positives getan in den Ländern, die Flüchtlingsströme produzieren. Von Frauen und Männern der Kirche. Oft unter Lebensgefahr.
Besprechungsexemplare: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
Infos: http://www.bebeverlag.at/veroeffentlichungen/unsere-mission-ist-die-liebe/


TIPP
Über die „Sprache des Helfens“

schrieb der frühere Caritasdirketor Franz Küberl, der wiederholt zu Gast im Verband war, ein Buch. Präsentation am 6. November, 19 Uhr, Magdas HOTEL, Wien 2, Laufbergergasse 12.
Infos: Infos, Cover: https://www.styriabooks.at/sprachen-des-helfens

 

Der Verband katholischer Publizistinnen und Publizisten Österreichs trauert um Hans Ströbitzer


Am 14. Oktober starb Verbandsmitglied Prof. Hans Ströbitzer, 87, der mehr als drei Jahrzehnte die Redaktion der Niederösterreichischen Nachrichten leitete.

Prof. Hans Ströbitzer waren stets die Menschen wichtig, nicht die Funktionen: Seine Leserinnen und Leser wollte er vor Ort bestmöglich informieren und den Jungen zeigte er, wie guter, der Bevölkerung naher Journalismus geht.

Hans Ströbitzer selbst war vom journalistischen Verständnis des niederösterreichischen Pressehaus-Prälaten und Verband-Mitbegründers Franz Willinger geformt, dessen Grundsatz lautete: „Schreibt, was ihr mit bestem Wissen und eurem christlichen Gewissen verantworten könnt und müsst“.

Dem Gespann Williger als Pressehausdirektor und NÖN-Herausgeber und Ströbitzer als NÖN-Chefredakteur gelang es in den Sechzigerjahren, das Pressehaus vor parteipolitischen Begehrlichkeiten zu schützen und es als eigene, selbständige Kraft zu etablieren. Das ermöglichte Hans Ströbitzer, Missstände aufzudecken und das durchzustehen.

Hans Ströbitzer war auch Journalistengewerkschafter, als solcher Chefredakteur der Medienzeitschrift „Information und Meinung“.

Unaufgeregt, auf den Zusammenhalt der Redaktion bedacht, bescheiden, auch in schwierigen Situationen mit einem Lächeln in den Mundwinkeln, gediegen in der Arbeit und gleichzeitig Visionen verfolgend – so war Hans Ströbitzer. Wir denken an ihn als einen in der Reihe bedeutender journalistischer Persönlichkeiten, die den Publizistenverband geprägt haben.
Das Sterbliche an Prof. Hans Ströbitzer ist am Städtischen Friedhof von St. Pölten beigesetzt. 

 

Trauer um unseren früheren Vorsitzenden Hubert Feichtlbauer

Das Sterbliche an Hubert Feichtlbauer, der am 23. September 2017 seinem Krebsleiden erlag, wurde am 5. Oktober im Familienkreis im Grinzinger Friedhof, Grab 1/53 beigesetzt. 

Nach dem Gottesdienst zu Tod und Auferstehungam Freitag, 6. Oktober, in der Krim-Kirche in Wien 19, den viele Verbandsmitglieder mitfeierten, sagte Verbandsvorsitzende Gabriele Neuwirth in ihrer „frohen Trauerrede" über den „Zeitungswanderer“:

„Ich möchte auf einem gepackten Koffer sitzen“, sagte mir Hubert Feichtlbauer so gegen Ende August am Telefon, wir sollten uns im Café Schottenhof treffen. Dort bat er mich, die Geschichte  „Hubert Feichtlbauer und der Journalismus“ in den Koffer zu packen. Mich, Gabriele Neuwirth, seiner dritten Nachfolgerin als Vorsitzender des Verbandes katholischer Publizistinnen und Publizisten Österreichs. 

Statt mit ihm über Sein oder Nichtsein des Journalismus zu reden, haben wir bei einem Achterl, unserem letzten, geblödelt. Über das Herunterlassen in die Grube, oder darüber, dass es ihm mittlerweile wurscht ist, dass er sich die Ewigkeit nicht vorstellen kann. Haben wir gelacht! Und ich hab’ mir fast nichts notiert, weil’s so schön war, bei Grünem Veltliner und Feichtlbauers sprühendem Witz.

Deshalb werden einige von Ihnen sofort erkennen, dass – und was – ich für diese Rede in bewährter Journalistenmanier von ihren Nachrufen abgekupfert habe. Die Untugend, die Quellen nicht zu nennen, verzeihen Sie mir bitte mit jener selbstbewussten Bescheidenheit, wie sie Hubert Feichtlbauer auszeichnete. Beschweren Sie sich lieber, wenn Sie sich nicht finden.

„Zeitungswanderer“ steht auf der Serviette von damals – ja, so sah sich Hubert Feichtlbauer. Und mit großer Hochachtung sprach er vom ersten Schritt, der in den meisten Nachrufen fehlt – ein Lokalblatt, was ist das schon – wo er, in der Rieder Volkszeitung, gelernt hatte: Recherchieren, recherchieren, recherchieren:

Und stimmen muss es im Lokalen.

Zeitungswanderer.

Weitergewandert zur Tageszeitung, dem Linzer Volksblatt, wo er den Spagat lernte, „herausgeberfreundlich und kritisch“ zu schreiben. Dann ging’s zu den Salzburger Nachrichten, das war schon recht nobel, und schließlich die Wanderung nach Wien, zur Wochenpresse, und da gleich als Chefredakteur.

Und schon der nächste Hupfer: Chefredakteur des Kurier und später dessen USA-Korrespondent in Washington und New York.

Bereits als 13-Jähriger hatte Hubert Feichtlbauer eine Zeitung in Englisch produziert, seine erste, und handgeschrieben. Und in den frühen Fünfzigerjahren machte er mit einem der ersten Fulbright-Stipendien in Missouri einen Abschluss in Journalismus. Was er von dort mitgebracht, und in seiner ganzen journalistischen Laufbahn verwirklicht hat, ist auf der Fulbright-Homepage unter Storytelling zu lesen:

Einhaltung der demokratischen Prinzipien,

eine Kultur der Toleranz,

gegenseitiger Respekt,

selbstkritische Bewertung von Einstellungen und Verhaltensweisen,

Bereitschaft zur Neuorientierung und Neubeginn nach dem Scheitern,

optimistische Perspektive auch unter Druck,

soziale Verantwortung in der Gesellschaft.“

Zurückgekommen aus Amerika übernahm Hubert Feichtlbauer die Chefredaktion der Furche. Dort fühlte er sich „sehr wohl“, die Furche war ihm „ein besonderes Anliegen“. Er war ja überzeugt, dass Politik und Journalismus die zentralen Felder der Nächstenliebe sind.

Dass sich Journalisten dennoch nicht als Weltverbesserer verstehen sollen, das steht auch auf der Serviette vom Cafe Schottenhof: „Aber wo ich was verbessern kann, muss ich mich zu Wort melden!“ Das tat er. Auch, als er die Presseabteilung der österreichischen Wirtschaftskammer übernommen hatte. Damals haben sich einige Kollegen darüber mokiert: Er hätte die journalistische Seite gewechselt. Darauf kommt es nicht an, sondern, diese Aufgabe „ohne schamhafte Verbrämung oder Preisgabe des eigenen Standortes zu erfüllen“, wie er damals als neuer Chefredakteur der Furche geschrieben hatte.

Auch für diese Berufsspanne gilt, was Hubert Feichtlbauer im letzten Gespräch mit mir sagte: „Man hat mir nie etwas zugemutet, was ich nicht hätte tun wollen.“ Er tat auch etwas dafür, damit andere das ebenso so leben können: Der Kurier dankt ihm beispielsweise sein Redaktionsstatut.

Schon sehr österreichisch, sehr Feichtlbauer, dass er trotz Wirtschaftkammer-Job Journalistengewerkschafter war, selbst wenn ihm „Nächstenliebe“ leichter über die Lippen gekommen ist als dessen Synonym „Solidarität“. Er war ja ziemlich typisch für Medienleute, born in Oberösterreich: sozial eingestellt, unaufgeregt, gute Arbeiter, ohne Hang zur Dramatik bei der Bewertung der Lage. Und katholisch. „Der katholische Publizist Hubert Feichtlbauer“ hieß es immer. Diese Punze hat ihn nicht gestört. „A bisserl katholisch, a bisserl liberal, a bisserl von diesem und jenem“ – das war nicht seins.

Ja, er war ein katholischer Publizist, mit der ihm eigenen geistigen Kraft, Wortgewalt und Leidenschaft bei allem was er tat. Und das war sehr viel. Zu den Jobs kamen im journalistischen Bereich acht Bücher, davon jenes über Kardinal König ein absoluter Renner, Ombudsmann beim Presserat, Filme, Moderationen im Club 2 und vielerorts, Sendungen in Ö1 und Kolumnen, Kommentare, Glossen. Dazu das Engagement für „wir sind Kirche“ und die schwere Arbeit in der Klasnic-Kommission, die kirchliche Missbrauchfälle aufarbeitete.

Dafür wurde er fleißig ausgezeichnet:

Höchster Concordia- und Gewerkschaftspreis, Renner-, Kunschak- und Kardinal-Innitzer-Preis und schließlich das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst l. Klasse. Nur die Kirche respektierte seinen Wunsch, ihm kein Breverl umzuhängen.

Wir im Verband katholischer Publizistinnen und Publizisten Österreichs danken ihm so unendlich viel, und wenn ich sagen wollte, was genau, geht es mir wie jenen Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich in den letzten Tagen über Hubert Feichtlbauer gesprochen habe. Sein Tod geht ihnen ganz außerordentlich nahe, sagten sie, es ist wie wenn ... wie wenn ... und dann wussten sie keinen Vergleich. Logisch, es gibt auch keinen. 

Lieber Hubert Feichtlbauer, das sollte nach Deinem Wunsch eine fröhliche Rede werden. Ich nehme in Anspruch, was Du bei der Concordia-Preisverleihung sagtest: Du seist froh, dass nicht Perfektion, sondern Bemühen ausgezeichnet würde.

So werden wir ganz einfach bei der Agape fröhlich das Glas heben und rufen: Lieber Hubert Feichtlbauer, alles Gute im Himmel!

 

Der Verband Katholischer Publizistinnen und Publizisten Österreichs trauert um Hubert Feichtlbauer, der am 23. September einem Krebsleiden erlag. Wir danken Hubert Feichtlbauer, der von 1979 bis 1990 Verbandsvorsitzender war, für seine präszise Beurteilung der gesellschaftspolitischen und kirchlichen Lage, verbunden mit einem stets originell formulierten Vertrauen auf die positiven Kräfte.

Als Europavorsitzender der Weltunion der Katholischen Presse positionierte er den Verband international und unterstützte zur Zeit des Kommunismus Journalistinnen und Journalisten aus ost- und mitteleuropäischen Ländern.

1987, während seines Vorsitzes, äußerten 126 Verbandsmitglieder ihre Sorge gegen die Anschwärzungen der Katholischen Kirche in Österreich beim Vatikan und gegen die belastenden Bischofsernennungen.

Beim Sommerheurigen des Verbandes 2016 sprach Hubert Feichtlbauer in seiner zuversichtlich heiteren Art über seinen Tod und seine Auferstehungshoffung. Es war eine Sternstunde, die uns in unserer Trauer stärkt. Mit Hubert Feichtlbauer verliert der Verband einen selbstkritischen und bescheidenen Spitzenjournalisten.

Die Parte

hc

Das Interview, das Verbandsmitglied Gerlinde Wallner heuer mit Hubert Feichtlbauer zu seinem 85er führte, finden Sie hier

http://kath-publizisten.at/kathpub/images//publicum%20mit%20interview%20hubert%20feichtlbauer_februar%202017.pdf

In der FURCHE schrieben Verbandsmitglied Heinz Nußbaumer und Vorstandsmitglied Rudolf Mitlöhner über Hubert Feichtlbauer:

http://kath-publizisten.at/kathpub/images/fuch_wien_0421_13_x.pd

Die kathpress brachte mehrere Beiträge, der erste:

https://www.kathpress.at/goto/meldung/1548496/katholischer-publizist-hubert-feichtlbauer-verstorben

Einen persönlichen Nachruf von Paul Vécsei finden Sie auf der Seite der Wiener Zeitung

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/medien/918863_Ein-ganz-grosser-Mann.html

ORF:
http://religion.orf.at/stories/2865324/

http://religion.orf.at/radio/stories/2868458/

KURIER

https://kurier.at/kultur/hubert-feichtlbauer-abschied-von-einem-ex-kurier-chef/286.224.830

OÖN

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Publizist-Hubert-Feichtlbauer-ist-tot;art4,2687347

Der Standard

http://derstandard.at/2000064663592/Katholisch-liberaler-Publizist-Hubert-Feichtlbauer-gestorben

 

Die Presse

http://diepresse.com/home/kultur/medien/5291142/Hubert-Feichtlbauer-der-Tod-eines-katholischen-Propheten

katholisch.at

http://www.katholisch.at/aktuelles/2017/09/25/katholischer-publizist-hubert-feichtlbauer-verstorben

 

NEUE BÜCHER UNSERER VERBANDSMITGLIEDER

Josef Bruckmoser
arbeitete am Buch von Bischof Paul Iby „Gott und dem Leben trauen – Erinnerungen und Wegzeichen“ mit. „Gott und dem Leben trauen“ ist ein Buch voller persönlicher Erinnerungen und markanter kirchenpolitischer Wegmarken. Offen, ehrlich und immer das Miteinander erstrebend.
Tipp: Kirchliche Zeitgeschichte und Blick ins Innere einer Diözese. 

Infos/Cover: https://www.tyroliaverlag.at/list/978-3-7022-3633-5?layout=desktop&cms_site=tyroliaverlag

Besprechungsexemplare: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

Ernst Stürmer
führt mit seinem neuen Buch in das „Schatzhaus China-Apotheke“.
Dieser Einstieg in die Heilkräuterkunde der TCM möchte helfen, das, was die Chinesische Medizin (TCM) als Ziel vorgibt, auch zu erreichen: Gesund alt zu werden. Das reich bebilderte, 372 Seiten starke  Buch mit kulturgeschichtlicher Note entfaltet anhand von zahlreichen Parade-Beispielen pflanzlicher Heilmittel, die bei uns erhältlich sind, das „Kleine Einmaleins“ der ausgereiften Pflanzenheilkunde.
Tipp: Endlich gute Infos über Ginseng, Gingko, Ingwer und andere Heilkräuter, die viele von uns zum Erhalt der Leistungsfähigkeit klammheimlich einnehmen. 
Wir bitten unsere Verbandsmitglieder, das Buch in ihren Medien zu besprechen.
Besprechungsexemplare: Ernst Stürmer, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
Cover: http://kath-publizisten.at/kathpub/images//tcmcover.jpg


Walter Greinert
veröffentlichte in der edition pen/Verlag Löcker seinen neuen Gedichtband „In die Stille gesprochen“.

Es geht Walter Greinert um das Leuchten der Welt in Zeit und Raum, um das Begreifen der Seelenvorgänge, wie sie sich in geheimnisvoller Weise in den Dingen, Begegnungen und Ereignissen der Außenwelt widerspiegeln.
Tipp: Es wird uns ständig empfohlen, innezuhalten. Mit diesen Gedichten gelingt es.
Wir bitten unsere Verbandsmitglieder, das Buch in ihren Medien zu besprechen.
Rezensionsexemplare: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
Infos/Cover: http://www.loecker-verlag.at/sites/dynamic.pl?sid=&action=shop&item=524&group=32

Christian Moser-Sollmann
betritt die Belletristik-Bühne mit „Tito, die Piaffe und das Einhorn“.

Tito, als Politikberater praktisch Berufsstänkerer, lebt am Puls der Zeit. Selten zu Hause und doch nie unterwegs, rappt und pöbelt er sich durch den Wiener Alltag. Tito ist wie alle ein Rädchen im großen Uhr­werk und fest verwurzelt in der Wiener Un-Kultur, die er unermüdlich mit Kritik überschüttet. Dabei rechnet er mit allem und jedem ab: der Stadtpolitik, der verlogenen Popkultur und ihrem bemitleidenswerten Nachtleben sowie der übermächtigen Liebe, die ihn schlussendlich vollkommen aus der Bahn wirft. Ein gewiefter und lauter Gedan­kenstrom des einundzwanzigsten Jahrhunderts, getarnt als schnörkel­loser Liebesroman.
Tipp: Wie das so rennt in Wien – das Buch bietet einen erquicklichen Einblick, der selbst Medienleuten einiges erklärt.
Wir bitten unsere Verbandsmitglieder, das Buch in ihren Medien zu besprechen.
Besprechungsexemplar: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
Infos: https://dachbuch.at/buecher/tito-die-piaffe-und-das-einhorn/
Cover: http://kath-publizisten.at/kathpub/images//moser_cover.jpg



TIPPS
 

Besser im Job
Das Herbstprogramm des Kuratoriums für Journalistenausbildung ist da.

Mit Smartphone-Videodreh, Datenjournalismus, Social Media, PR-Arbeit und mehr.
http://www.kfj.at/weiterbildung/seminareworkshops/

 

foodwatch warnt vor Spendenplattform Amazon
https://www.foodwatch.org/de/presse/pressemitteilungen/foodwatch-warnt-vor-amazon-spendenplattform-smile-kunden-werden-in-die-irre-gefuehrt-angebliche-unterstuetzung-kam-bei-foodwatch-nicht-an/


STIPENDIEN UND MEDIENPREISE SIEHE IM MENÜ MEDIENPREISE 

http://kath-publizisten.at/kathpub/index.php?option=com_content&task=blogsection&id=7&Itemid=47

 

HOTLINE ZUM MEDIENPFARRER

Der Verband katholischer Publizistinnen und Publizisten Österreich hat einen Geistlichen Assistenten, den Franziskanerpater Gottfried Wegleitner. Zur Zeit wirkt er als Pfarrer in Vorarlberg, was zumindest für den Mail- oder Telefonkontakt mit ihm keine Rolle spielt. Er wird mit uns – wie bereits Anfang Dezember in Wien – Gottesdienste feiern, und er steht für Gespräche zur Verfügung.
Über seine Aufgabe schreibt P. Gottfried Wegleitner.

„Es freut mich, Seelsorger im Verband zu sein.
Gerne stehe ich Ihnen als Priester jederzeit auch mit Rat und Tat zur Verfügung.
Rufen Sie mich an! Mailen Sie mir!
Ihr P. Mag. Gottfried Wegleitner

Pfarre Frastanz, Vbg
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
05522/51769


TIPPS FÜR BLATTKRITIK
MIT BLICK AUF DEN KRITISCH-KONSTRUKTIVEN JOURNALISMUS


Christian Sauer, der für unseren Verband ein Seminar über den kritisch-konstruktivn Journalismus hielt, schreibt darüber, wie eine „konstruktive Blattkritik“ abläuft:
http://gruener-journalismus.de/4826-2/

 
BILDUNGSKARENZ-GOODIE

Verbandsmitglieder, die sich in Bildungskarenz befinden, zahlen ein Jahr lang keinen Mitgliedsbeitrag. Voraussetzung: Meldung an den Verband.

 

 

INFO-GOODIE FÜR VERBANDSMITGLIEDER


Der Gratis-Zugang zu den wertvollen Diensten der Katholischen Presseagentur „kathpress“ wird fortgesetzt
Die Kosten sind durch eine Pauschale, die der Publizistenverband aus den Mitgliedsbeiträgen bezahlt, abgegolten.
 Folgende Dienste können auf Antrag per E-Mail bezogen werden:

Tagesdienst (standardmäßig als PDF einmal pro Tag, auf Wunsch jede Meldung als einzelnes Mail in Echtzeit).
Termindienst 

Online-Recherche im gewaltigen Archiv der kathpress, zurückreichend bis 1988.

All diese Dienste im Wert von 249,70 Euro pro Person und Jahr stehen Ihnen auch weiterhin gratis zur Verfügung.
 Sofern Sie diese noch nicht in Anspruch nehmen und sich dafür interessieren, schreiben Sie bitte ein einfaches Mail an die kathpress.
 Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können Im "Betreff" vermerken Sie: "kathpress für Verband“.
 
Bitte beachten Sie, dass die Nutzung der Dienste nur Ihrer persönlichen Information und Recherche dient und dass damit keine medialen Verwertungsrechte gegeben sind.


 
JAHRBUCH FÜR JOURNALISTEN 2017
Gedruckt und elektronisch. Bei rascher Bestellung das Jahrbuch 2016 gratis dazu.

http://www.oberauer.com/2017/02/01/jahrbuch-fuer-journalisten-2017-erschienen/
Leseproben: Ohne Twitter ist Trump nicht zu denken. Moritz Müller-Wirth und Heinrich Wefin ( „Zeit“), Christian Grünwald („SZ“). – „Ohne den ersten Satz kann ich nicht weiterschreiben“. Ein Bekenntnis von Starreporter Helge Timmerberg. – Das paradoxe Leben der Livemedien. Hintergründiges von Jochen Wegner (Zeit Online): http://domain.oberauer.com/Jahrbuch2017_Leseprobe.pdf



DIE BESTE WERBUNG DES JAHRES IN EINEM MAGAZIN
VÖZ-Angebot: Alles über den Adgar 2017,

gratis in Papier: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
und zum Downloaden: http://www.voez.at/b2035
 


RECHTS-TIPP
Neuer Online-Leitfaden über Urheberrecht in kirchlicher Praxis
Diesen Leitfaden, der nicht nur für kirchliche Medien interessant ist, stellt das Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz online in Frage/Antwort-Form gratis zur Verfügung. Er fasst die Info-Veranstaltung zusammen, die auch für unsere Verbandsmitglieder offen war.
http://medien.katholisch.at/rechtliches

 

RECHTS-TIPP

Offenlegungspflicht zu Jahresbeginn, auch im Bereich Internet

In möglichst der ersten Ausgabe Ihrer Publikation muss eine Offenlegung enthalten sein. Dazu sind Infos auf der Site des Verbandes Österreichischer Zeitungen zu finden (gilt auch für Online)
http://www.voez.at/l7w180
http://www.voez.at/l7w179


ZEIT, DIE BÜCHER UNSERER VERBANDSMITGLIEDER ZU BESPRECHEN,
DIE SIE BESPRECHEN WOLLTEN UND NOCH NICHT BESPROCHEN HABEN


Die Bücher unserer Verbandsmitglieder mit allen Infos und Cover-Links finden Sie auf unserer Homepage unter:http://kath-publizisten.at/kathpub/index.php?option=com_content&task=blogsection&id=9&Itemid=111



WIENER UNI AUF DER SUCHE NACH ABSOLVENTINNEN UND ABSOLVENTEN

Die ÖA der Wiener Uni bittet den Verband um Hilfe bei der Suche nach Absolventinnen und Absolventen: Alumni Map der Universität Wien, http://alumnimap.univie.ac.at/

 

GOODIE: ALMANACH STYRIA-ZEITUNGEN GRATIS

Der Almanach „Styria Zeitungen 2015“ ist etwas Besonderes: Ein Verlagshaus nimmt hervorragende Artikel, lässt seine Journalistinnen und Journalisten hinreißend in Schwarz-Weiß fotografieren und macht daraus einen Almanach. Dass unsere Verbandsmitglieder Rudolf Mitlöhner, Doris Helmberger, Otto Friedrich und Thomas Götz im Buch vertreten sind, freut. Der Jubel aber gilt dem, was dieses Buch laut Klappentext beweisen will: Gute journalistische Arbeit ist es wert, ihr herausgelöst aus dem ursprünglichen Korsett der Aktualität eine neue großzügige Heimstatt in englischer Broschur zu geben. Das Buch ist nicht erhältlich. Doch Matthias Opis, der mit Markus Mair, Styria Media Group-Boss, das Buch herausgab, lässt „dem Verband als Zeichen unserer Wertschätzung und guten Zusammenarbeit 20 Exemplare zukommen“. Verbandsmitglieder, die das Buch gratis haben möchten: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

 

SPRACH-TIPP: Beschwichtigungsformulierungen

„In Europa wächst das Armutsrisiko“.
Das nur scheinbar bewegte Verb wachsen weist in die falsche Richtung, es hat eine positive Konnotation und trifft den Sachverhalt nicht. Doch der Mut zu schreiben: „Immer mehr Europäer drohen zu verarmen“, fehlt den Autoren meist. Stattdessen vernebeln sie Wörter wie Armut und bilden Komposita wie „Armutsrisiko“. Korrekt wäre ein Satz ohne Drohung gewesen, einer, der als Fakt benennt, was Sozialforscher laut Text herausgefunden haben: „Jeder fünfte Europäer verarmt“.

„Sonst rückt ein Arbeitsplatzabbauszenario in Realitätsnähe“,
formulierte der Sprecher in einem Beitrag der ARD-Tagesthemen angesichts einer Drohung der Arbeitgeber gegenüber der IG Metall und deren Forderungen nach mehr Lohn. Das Verb heißt rücken. Etwas rückt in die Nähe, in die Nähe der Realität, ein Szenario rückt in die Nähe. Können sich diejenigen, die da drohen, Tausende zu entlassen, mehr sprachlichen Schutz wünschen? Wohl kaum.
Hat je ein Sprecher bei einer gewerkschaftlichen Streikdrohung im öffentlichen Dienst formuliert: „Sonst rückt ein Städtelahmlegungszenario in Realitätsnähe"? Natürlich nicht. Wer Menschen erschrecken möchte, tut dies mit Verben. „Verdi droht, die Innenstädte lahmzulegen“, ist das Mindeste, was den Lesern geboten würde.
Zu Recht: Hier droht jemand und es soll lahmgelegt werden. Umgekehrt aber wird beschwichtigt. Niemand soll erschrecken, wenn Arbeitgeber drohen, und niemand soll deren Drohung als Erpressung verstehen.
Aus dem Heft der Journalisten_Werkstatt „Wie Sätze wirken“ – Besser schreiben (2). Beilage zum Österreichischen Journalisten oder einzeln erhältlich:  https://www.newsroom.de/shop/journalisten-werkstaetten/journalisten-werkstatt/

 

TIPP: TELEFON-JOURNALISTENRABATT

Es gibt Journalistenrabatte z. B.bei „3“ und T-Mobile. "3“ gewährt 20% Rabatt auf die Grundgebühr und verzichtet auf das Aktivierungsentgelt, wenn man eine Kopie seines Presseausweises an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können schickt. Bei der Wahl des Telefonanbieters ist zu bedenken: Ein Journalisten-Rabatt muss nicht immer das günstigste Angebot sein.

 

 

Letzte Aktualisierung ( 21.11.2017 )